Briefe an Hans-Jürgen - Mein Käfig

Mein Käfig!

 

Ich fühl' mich gefangen,
doch ist mein Käfig nicht golden.
Er besteht nicht aus Draht oder Mauern udn Riegeln.
Du bist von mir weg gegangen,
denkst, alles hab' ich zu verschulden?
Doch in deinen Augen will ich mich wieder spiegeln!
*
Meine Gefühle sind sie dir einerlei?
Denkst du an mich, oder gehst deiner Wege,
als würde es mich gar nicht geben?
Ist unser Zusammensein schon vorbei?
Dennoch ich in meinem Herzen Liebe hege
und das bleibt für mein Leben!
*
Ich weiß nicht, was mich gefangen hält.
Vielleicht ist's die Angst dich ganz zu verlieren?
Mein Leben wir nicht, wie es vorher mal war!
Was kann ich denn von dir verlangen?
Will doch nur deine Nähe spürn,
nichts, was du nicht willst, das war doch klar!
*
Würde ich dich nicht so sehr lieben,
hätte ich doch niemals deine Nähe gesucht!
Dann wärst du mir doch egal.
Dann wäre alles wie immer geblieben,
und ich hätte zu sehen dich niemals versucht.
Unsere Freundschaft wär' dann wohl legal!
*
Die Schlüssel zu deinem Käfig hälst du in den Händen
Hast du den Mut sie auch zu benutzen?
Oder willst du mich im Leben nie mehr sehen?
Willst du alle Zeit, die uns bleibt, verschwenden?
Du kannst mich auch vor meinen Tränen beschützen
und zeigen wie wir uns verstehen!
*
Wie kann ich finden wieder zu dir?
Kannst du mir einen Weg zeigen?
Wo ist zu deinem Herzen die Tür?
Ich zeig' doch auch immer den Weg zu mir!
Ich werde für immer schweigen,
ich tu' wirklich alles dafür!
*
Ich wünsch doch im Herzen nur eines!
Hab mich wieder gern so wie früher mal!
Und lass mich das bitte auch spüren!
Verständnis erlangen wir keines,
war uns das nicht immer egal?
Kein anderer wird von mir was hören!
*
Bitte bleib nicht vor mir verschlossen,
kalt und eisig sei von mir aus zu jenen,
die nie dein Herz zu öffnen erstrebten.
Viele Tränen hab ich schon vergossen,
ich gehör doch nicht zu denen,
die mit dir nicht wollten Schönes erleben,
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